Werbeagentur plus Webdesign aus Flensburg

From the Blog

Immer wieder wird in SEO-Blogs oder auf Blogger-Workshops auf XML-Sitemaps hingewiesen. Ganz unerlässlich wenn man den Suchmaschinenoptimierern glauben darf. Oft werde ich aber gefragt, was so eine Sitemap eigentlich macht und wie man sie in sein WordPress-Blog eingliedert.

Was ist denn dran an der XML-Datei? Und wofür ist die Sitemap gut?

Vielleicht erinnert sich noch der Eine oder Andere daran, damals in den Änfängen des Internets und der professioneller werdenden Website-Erstellung gab es auf Websites immer eine Sitemap. Eine gegliederte Liste in der in hierarchischer Reihenfolge alle Seiten und Unterseiten einer Internetpräsenz aufgelistet waren.
Das ist auch bis heute das Grundprinzip, welches hinter den Sitemaps steht.
Teilweise sieht man sie auch noch hier und da.

Heutzutage wird das Prinzip immer noch verwendet und auch der Name ist immer noch gleich, nur sind es keine HTML-Seiten mehr, sondern die Darstellung erfolgt in der Scriptsprache XML.

So funktioniert die Sitemap heute

Die Sitemap ist eine Auflistung aller Seiten der Website die für alle Nutzer anzeigbar sind. Mit der XML-Sitemap bekommen Websitebetreiber die Möglichkeit, den Suchmaschinen selbst anzuzeigen wie viele und welche Seiten es in einer Internetpräsenz gibt. Mit dem Plugin für WordPress kann man den Websites zusätzlich noch mitteilen, welche Seiten wichtiger gewertet werden sollen und welche weniger oder gar nicht gewertet werden sollen und auch wie oft die Website neue Inhalte bekommt. Die Sitemap ist zwar kein Instrument um das Ranking zu beeinflussen, trotzdem ist sie wichtig, damit alle Seiten und Unterseiten und auch die neuen Artikel des Blogs von der Suchmaschine gefunden und erfasst werden.

sitemaps

So sieht die Sitemap von Seiten-Wechsel aus

Sitemaps sind vor allem für neue Websites und Blogs sehr nützlich!
Da diese natürlich noch sehr wenig von anderen Blogs verlinkt werden, besonders auf einzelne Blogposts, wird es für die Suchmaschinen ziemlich schwierig alle Artikel und Seiten auf einer Seite zu entdecken. Sitemaps erlauben den Suchmaschinen also die neuen Seiten effizienter zu indizieren.

Aber auch für bereits bekannte und beliebte Websites sind Sitemaps eine gute Möglichkeit um besser mit Suchmaschinen zu interagieren. In der Sitemap steht nämlich auch, wann und wie oft Seiten und Artikel ein Update bekommen, bzw. wie oft ein neuer Artikel erscheint.  Dadurch kann die Seite von der Suchmaschine noch effizienter verarbeitet werden.

Das Sitemap-Plugin für WordPress

Ich benutze das Plugin XML Sitemap Generator für WordPress. Dieses lässt sich ganz leicht über das Plugin-Verzeichnis in die WordPress-Installation integrieren. Ich empfehle dieses kleine und schlanke Plugin sehr gern, da es keine Komplikationen mit anderen Plugins hervorruft und seine Aufgabe hervorragend erfüllt

XML Sitemap Generator für WordPress: Grundeinstellungen des Sitemap Plugins

Nach der Installation könnt ihr unter Einstellungen > XML Sitemap direkt loslegen und die wichtigsten Einstellungen vornehmen.
Im Prinzip ist alles schon super voreingestellt, aber ihr könnt auch von Hand noch kleine Ändeurungen vornehmen.

XML Sitemap Generator für WordPress: Allgemeine Einstellungen

Die Allgemeinen Einstellungen müssen ebenfalls nicht geändert werden.

  XML Sitemap Generator für WordPress: Den Pafd angeben

Einen eigenen Pfad müsst ihr nicht angeben, es ist am Besten wenn die Sitemap unter meine-domain.de/sitemap.xml liegt.

XML Sitemap Generator für WordPress: Inhalte definieren 

Hier könnt ihr Einstellen, welche Dateien die Suchmaschine weiter verfolgen soll.
Ich möchte zum Beispiel, dass alle Beiträge und Seiten, sowie Kategorien und Tags in den Index kommen. Dadurch müssen Archivseiten aber nicht in den Index.
Tweets und News sollen nicht in der Suchmaschine erscheinen. Diese Post Types sind nur Hilfsmittel für mich und haben in der Suchmaschine nichts verloren.

XML Sitemap Generator für WordPress: Updatefrquenz festlegen

Unter dieser Einstellung könnt ihr der Suchmaschine mitteilen, wie oft eure Seite ein Update bekommt. Diese Einstellung sollte man wahrheitsgemäß vornehmen.
Hiermit teilt man mit, wie oft die Suchmaschine bei Seiten-Wechsel vorbeischauen und nach neuen Inhalten kucken soll. Das ist jedoch nur ein Hinweis an die Suchmaschine. Da es  automatische Systeme sind, kann die Häufigkeit trotzdem varieren.

Ich blogge unter dieser Domain ca 1x die Woche. Deshalb werden Blogbeiträge nur einmal die Woche durchsucht. Die Startseite ändert sich häufiger, da soll die Suchmaschine jeden Tag reinsehen.
Statische Seiten wie z.B. über mich ändere ich selten. Deswegen reicht es, wenn da einmal im Monat nach dem rechten geschaut wird.

Die Sitemap bei Google einreichen

Eigentlich finden die Suchmaschinen innerhalb von 2-6 Wochen die Sitemaps ganz von allein. Um das Ganze jedoch zu beschleunigen kann man sich selbst bei Google Anmelden und die Sitemap manuell einreichen. Der Vorteil dabei ist, dass Google die Sitemap auch gleich überprüft und Fehler und Errormeldungen gleich weitergibt.

Dafür meldet man sich bei  Google Webmaster Tools an. Sofern man noch nicht eingeloggt ist, wird man nun aufgefordert ein Konto einzurichten.
Erst mal bei den Webmaster-Tools eingeloggt kann man eine Seite hinzufügen.

 Die Seite muss verifiziert werden. Entweder man lädt sich eine Datei herunter, die dann per FTP auf den Webserver gespielt wird, oder man fügt einen Codeschnipsel in die eigene Seite ein.
Ich entscheide mich für letzteres. (Wenn das Template gewechselt wird, muss dieser Code jedoch kopiert werden)

Wenn ihr das “All in One Seo” Plugin nutzt, gibt es auf der Einstellungsseite ein Fled in dem ihr den Code einfach eintragen und abspeichern könnt. Dann müsst ihr nur etwas weiter unten weiter lesen, um die Sitemap bei Google einzureichen > KLICK.

Nutzt ihr das nicht, geht es auch Manuell:

 Google Site Verification -Codeschnipsel kopieren

Dafür nun den Reiter “Alternative Methoden” auswählen und HTML-Tag wählen.
Dann den Code kopieren und in Deinem WordPress-Theme in den Header einfügen

 Google Site Verification -Codeschnipsel einfügen 

Dafür einfach den Code direkt unter <head> einfügen und abspeichern/ hochladen.

Dann wieder in den Browser wechseln und “bestätigen” klicken.

Die Sitemap bei Google einreichen

Google Site Verification -Codeschnipsel kopieren

Dann auf Optimierung > Sitemaps klicken und die Sitemap hinzufügen.

Dann wird man auf eine Seite weitergeleitet, die sofort überprüft ob die Datei in Ordnung ist.

Google Site Verification -Codeschnipsel kopieren

Diese Seite sollte ungefähr einmal im Monat aufgerufen werden. Dann kann man zum Einen überprüfen, ob alle Daten ordentlich überliefert worden sind und zum Anderen kann man sehen, wie sich das Interface mit vielen Informationen füllt, zum Beispiel über Content und Keywords, Verlinkungen usw. Diese Informationen helfen einem, zu sehen, welche Daten von der Suchmaschine erfasst werden und wie die Seite indiziert ist. Mit diesen Informationen kann man seine Seite und seine Inhalte sowie die Performance in Suchmaschinen weiter optimieren.

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Pinterest my Blog - Screencast. Wie kann ich meine Bilder für Pinterest optimieren?Seiten-Wechsel Screencast. Pinterest für Dein Blog

Hallo ihr Lieben,

bestimmt wartet ihr schon ungeduldig auf meinen zweiten Post aus der Pimp my Blog Reihe. Ich hab ja viel zu tun gehabt letzte Woche. Deswegen gibt es den Artikel erst jetzt.

Dafür habe ich euch aber heute etwas tolles neues Vorbereitet: Einen Screencast.
Also eine Art Video mit aufgenommenem Text. Was Pinterest genau ist und wie es funktioniert, habe ich HIER schon mal erklärt.

Voilà :-)

Screencast from cozy & cuddly on Vimeo.

HIER gibt es noch den Link zum Thema Bilderklau bei Pinterest.

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Die Werbeagentur Seiten-Wechsel | Werbewerkstatt zieht nach Flensburg und bietet Logo-Entwicklung, Design, Printprodukte, Visitenkarten, Flyer, WordPress und Webdesign nun auch in Schleswig-Flensburg und Nordfriesland an

Die Seiten-Wechsel Werbewerkstatt bricht auf zu altbewährten Ufern. Als Nordlichter zieht es uns zurück an die Flensburger Förde: Skandinavisches Flair, Küstenhopping (Nord- und Ostsee liegen hier nur 50km auseinander), Krabbenbrötchen und Kutterseligkeit.

Und unsere Kunden nehmen wir einfach mit. Denn egal, wo wir sind, in Zeiten der digitalen Kommunikation sind wir immer nur einen Mausklick von Ihnen entfernt.

In der Zeit vom 21.06.2013 bis 03.07.2013 heißt es volle Fahrt voraus nach Norden und natürlich sind wir bemüht, daß Technik und Systeme nahtlos weiter in ruhigem Fahrwasser schwimmen.

Sie erreichen uns während der Bürozeiten unter der Nummer: 0160-97341939 und per Mail: d.mueller (at) werbeagenturflensburg.de

Ab 01.07.2013 freuen wir uns dann unter dieser Adresse auf Sie:

Seiten-Wechsel | Werbewerkstatt

Daniela Müller
Neue Straße 30b
24969 Lindewitt / Linnau
Tel: 04604 / 986 39 87

Die Werbeagentur Seiten-Wechsel | Werbewerkstatt zieht nach Flensburg und bietet Logo-Entwicklung, Design, Printprodukte, Visitenkarten, Flyer, WordPress und Webdesign nun auch in Schleswig-Flensburg und Nordfriesland an

Wie viele WordPress-Plugins solltet Ihr auf eurem Blog installieren? Wie viele Plugins sind zu viel? Sind Plugins  schlecht für die Leistung? Erhöhen Plugins das Risiko von Sicherheitslücken? Ist es nicht besser, Plugins unter allen Umständen zu vermeiden? Dies sind einige der am häufigsten gestellten Fragen, die ich von WordPress Anfängern erhalte.  Besonders in Foren gibt es viele widersprüchliche Angaben zu diesem Thema.

Seit WordPress 1.2, als das erste mal Plugins zu WordPress hinzugefügt wurden, sind Plugins ein Segen für alle Nutzer. WordPress ohne Plugins ist wie eine Küche ohne Essen. Auch wenn der Kern von WordPress, der Aufbau und die Benutzerführung einen großen Teil zum Erfolg der Software beigetragen haben, sind es doch die Plugins, die das System flexibel und erweiterbar und WordPress so beliebt machen. Eine große Community von Nutzern und Anwendern trägt dazu bei, dass es inzwischen fast 26.000 Plugins für WordPress in der WordPress-Plugins Directory gibt.

Der Sinn von Plugins ist WordPress zu erweitern. Und zwar um fast alles, was man sich nur vorstellen kann. Von einfachen Plugins für ein Facebook-Widget zu kompletten Community und Shop-Lösungen ist alles dabei.

Trotzdem hält sich wacker das Gerücht, dass Plugins eigentlich gar nicht so gut für ein Blog sind,  dass zu viele Plugins das Blog langsam machen und ich habe Installationen von WordPress gesehen, in denen nicht ein Plugin installiert ist. Dabei haben Plugins auch viele gute Seiten, z.B. sorgen sie für die Absicherung des Systems oder für regelmäßige Backups.

Plugins gezielt einsetzen

Trotzdem sollte man Plugins gezielt einsetzen. Dieses Gerücht kommt nämlich auch unter anderem davon, dass Designer und Entwicklern teilweise recht frustriert darüber sind, dass ihre Kunden sich fleißig Plugins installieren und das ganze Backend ein einziges Chaos aus nicht benutzten und stillgelegten Plugins ist.
Plugins im allgemeinen sind nämlich gut für die Website, es gibt aber natürlich in der Menge der Auswahl einige die vielleicht tatsächlich schlecht für die Seite sind. Schwarze Schafe gibt es immer.

So bitte nicht

So bitte nicht

Es gibt auch viele tolle Seiten mit Tutorials und Anleitungen darüber, wie man bestimmte Dinge und Funktionen ohne Plugins löst. Zum Beispiel durch Hinzufügen verschiedener Schnipsel zur Functions.php (wir erinnern uns). Das löst in vielen Nutzern eine Unsicherheit gegenüber Plugins aus. Es geht dabei aber mehr um das Prinzip des Selbermachens als darum, Plugins unter allen Umständen zu vermeiden.

Ein Plugin funktioniert genauso wie ein Codeschnipsel in der functions.php, es ist nur eine für den Nutzer angenehmere und leichtere Art sein Blog zu erweitern. Das Plugin „simuliert“ sozusagen den Codeschnipsel.
Dafür müsste man ein kleines bisschen mehr in die Programmierung eintauchen (simpel erklärt):

WordPress ist in PHP geschrieben. Das ist eine Programmiersprache, mehr müssen wir dazu nicht wissen.
Und PHP ist so flexibel, dass man nicht den ganzen Code untereinander in ein Dokument schreiben muss, sondern dass man auch die Anweisung geben kann (vereinfacht) „hol dir die Funktion x aus der Datei „funktion_x.php“  und in dieser Datei steht dann der gleiche Code,  wie in dem Schnipsel, den man von Hand in die functions.php hineingeschrieben oder kopiert hat.

Der Vorteil daran ist, dass die eigentliche Funktionsdatei übersichtlicher ist und man hinzugefügte Funktionen leichter finden bzw. löschen oder ergänzen kann.

Ein Plugin macht dann nichts anderes. Es erweitert die Funktionsdatei um alle wichtigen Anweisungen. Bilder und Inhalte liegen in einem Ordner und können von der Seite an einer vorgegebenen Stelle gefunden werden.

Halten wir also fest: Kopieren wir 10 Funktionen als Code-Schnipsel in unser System ist es, als würden wir 10 Plugins installieren.

Und es gibt auch Gegenargumente für das direkte Einbinden der Funktionen in die functions.php. Abgesehen von der „Gefahr“ für Laien etwas kaputt zu machen, ist es auch so, dass bei einem Wechsel des Templates alle installierten Funktionen verschwinden, denn diese Datei ist direkt an das Template gebunden und bei Wechsel des Templates verschwinden alle säuberlich eingefügten Erweiterungen.

 Viele Anwender erliegen der Illusion, dass der direkt eingefügte Code sicherer ist oder die Seite schneller macht. Das hängt jedoch von der Qualität des kopierten Codes ab und nicht davon, WIE er eingefügt wurde.

Egal ob als Plugin oder direkt eingefügt, schlecht programmierter oder fehlerhafter Code kann die Website verlangsamen oder ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Der Vorteil eines Plugins gegenüber dem eigenen Code liegt dann nämlich eher in der erhöhten Sicherheit. Wenn es nämlich mal eine Sicherheitslücke gibt, sind die meisten Entwickler eines Plugins bemüht, schnell ein Update des Plugins herauszubringen und dieses kann man dann per Klick im Bereich „Aktualisieren“ ganz einfach selbst durchführen.

Also: Es gibt nicht zu viele, es gibt nur gute und schlechte Plugins.

Auf einigen Seiten habe ich 40 Plugins installiert, die ich lange getestet habe und die stetig weiter entwickelt werden und die Seiten laufen stabil und schnell.

Überlegter Umgang mit Plugins

Plugins sind toll. Ich denke, das dürfen wir uns nun merken. Allerdings müssen sie mit Bedacht ausgewählt werden. Überprüft ruhig regelmäßig, ob euch diese oder jene Funktion noch gefällt, Ihr sie noch benutzt oder ob sie noch zeitgemäß ist. In meinem Datensicherungs-Ordner habe ich bestimmt 100 Plugins die ich irgendwann mal installiert habe, von denen aber nur noch 25-30 im Einsatz sind. Jedes installierte Plugin (oder auch jede zusätzliche Funktion) bedeutet eine weitere Datenbankabfrage und einen weiteren Prozess der beim Laden der Seite ausgeführt werden muss, das bedeutet natürlich, dass wir uns trotzdem überlegen müssen, was wir auswählen.

Es ist wichtig, Plugins die man nicht mehr im Einsatz hat, zu deaktivieren und auch vom Server zu löschen. Das spart Platz, und ist übersichtlicher im Blog-eigenen Pluginverzeichnis.

Es gibt Front-End und Back-End Plugins.

Es gibt Plugins die unerlässlich für die Seite sind, wie zum Beispiel Plugins für regelmäßige Datensicherung, SEO-Plugins, Sicherheitsplugins. Die Liste ist lang und gezielt eingesetzt, sind sie eine große Erleichterung für den Betreiber und die Seite an sich.
Ebenso gibt es natürlich tolle Plugins für die „Vorderseite“ des Blogs, die die Interaktion mit den Nutzern spannender machen und die Benutzerführung erleichtern.

Installation der Plugins:

Eine wichtige Faustregel für die Installation eines Plugins: Kein Plugin mit schlechter oder keiner Bewertung installieren. Wenn Ihr euch nicht sicher seit, geht auf die Seite http://wordpress.org/plugins/ und sucht euch das gewählte Plugin mit der Suchfunktion heraus und schaut euch die Bewertungen an. Bei 4-5 Sternen kann das Plugin bedenkenlos installiert und verwendet werden.

bewertungen_bei_wordpress_plugins

Bewertungen bei WordPress-Plugins

Nächste Woche erzähle ich euch dann von meinen Lieblingsplugins und welche Vorteile sie für euch haben.

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Aus gegebenem Anlass schreibe ich heute über etwas technisches. Viele ambitionierte Blogger haben sich ziemlich toll in das ganze WordPress-System hineingefuchst und konnten ihr Blog durch Änderungen am Stylesheet und an den Template-Dateien sehr individuell anpassen.

Doch ich habe auch schon ganz oft einen NOTRUF bekommen, weil das ganze Blog plötzlich nicht mehr erreichbar war. Ein absoluter Panik-Moment.

Was war passiert?

Als Webdesigner, der seinen Job von der Pike auf gelernt hat (soweit das heute möglich ist), hat man einen bestimmten Arbeitsablauf, zu dem die Verwendung bestimmer Programme gehört. Programmierungen und Änderungen werden in einem Editor gemacht (ich verwende z.B. Espresso von MacRabbit) und im Anschluss per FTP-Programm auf den Server geladen. Mit dem Ftp-Programm kann man eine Verbindung zum Web-Hosting-Speicher herstellen und ganz einfach Daten in das Ordnerverzeichnis hoch- und runterladen, ändern und löschen. Das erfordert ein gewisses Grundverständnis des Prinzips, ist aber keine Zauberei.

Der Vorteil: Zum Einen eine übersichtliche und gewohnte Arbeitsumgebung, angepasst an die Bedürfnisse des Programmierers und zum Anderen: Es gibt immer eine lokale Kopie der Datei an der man arbeitet, und einzelne Arbeitsschritte können per cmd+z bzw. strg+z (Zurück-Button) wieder rückgängig gemacht werden, wenn mal etwas nicht gut aussieht oder man etwas kaputt gemacht hat.

Espresso von MacRabbit, HTML, CSS, PHP-Editor

Viele WordPress-Anwender benutzen jedoch ein vorinstalliertes System; sei es ein vom Web-Designer entwickeltes Blog oder ein bereits im Hosting enthaltenes, welches nur mit einem Klick aktiviert werden muss. In beiden Fällen hat der Anwender sein Blog nicht über FTP selbst installiert und sich damit selbst ein Bild von der Datenstruktur gemacht, sondern “es war einfach da und lief”.
Das Backend von WordPress macht es dem Anwender zuerst einmal leicht, Template-Dateien und CSS-Stylesheets zu ändern. Es gibt einen Editor in dem Änderungen an den Original-Dateien vorgenommen werden können und dann einfach abgespeichert werden.

Die CSS Dateien von WordPress im Backend ändern

Das kann ganz schön gefährlich sein. Während Änderungen am CSS keine großen Komplikationen hervorrufen und im schlimmsten Fall nur das Design ein wenig verschoben ist, können Änderungen an den dort abgelegten Template-Dateien das ganze Blog zerschießen.

Eine Datensicherung behalten

Natürlich kann und sollte man bei solchen Änderungen am Kern des Systems vorher eine Kopie der Datei machen. Auch das haben viele gemacht. Wenn dann etwas nicht klappt, dann kann man einfach die Kopie wieder in den Editor einfügen und abspeichern. Aber in einem Fall geht auch das nicht.

Die functions.php is das Herz des Templates

Die Lösung wenn die Functions.php nicht mehr geht (weisse Seite bei WordPress)

Hier gibt es den Schreckmoment. In vielen Anleitungen, die man im Web findet, steht nämlich nicht, das diese Datei ein kleines Sensibelchen ist. Dort wird einfach nur empfohlen, den entsprechenden Code in die functions.php zu kopieren und alles ist gut. Meist steht da aber nicht, dass diese Änderungen nicht online (also im Live-Backend) vorgenommen werden dürfen. Von diesem Bewusstsein gehen die Programmierer meist ganz selbverständlich aus.
Wenn man an dieser Stelle jedoch einen Fehler macht und sei es nur, dass man ein Semikolon zu wenig kopiert hat, streikt die Datei und das ganze Blog ist nicht erreichbar!

Die Lösung wenn die Functions.php nicht mehr geht (weisse Seite bei WordPress)

An diesem Punkt wird der Admin aus dem Blog ausgesperrt und es gibt keine Möglichkeit durch den Browser zurück ins Blog zu gelangen, egal ob mit dem Zurück-Button oder dem Versuch, das Backend neu aufzurufen, das Blog ist erstmal weg.

Was tun?

Das, was von Anfang an richtig gewesen wäre: Ein FTP-Programm ist dann meistens die einzige Rettung.

Anleitung: Änderungen an WordPress-Blogs richtig machen

Als erstes wird ein FTP-Programm benötigt.

Dieses bekommt man kostenlos bei https://filezilla-project.org/. Es wird der “Filezilla Client” benötigt.

Die Software herunterladen und installieren. Das ist je nach Betriebssystem unterschiedlich.

Beim ersten Start der Software sieht es dann so aus:

Ftp-Programm Filezilla frisch installiert

Dann müssen einige Einstellungen vorgenommen werden.

Dafür benötigt ihr die Zugangsdaten aus euerem Hosting-Paket. Meist bekommt man diese per E-Mail bei der Anmeldung. Ansonsten kann man auch im Kundenbereich nachsehen.
Es wird der FTP-Host benötigt. Dieser ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, bei vielen Anbietern ist es der Domain-Name.
Zusätzlich wird ein FTP-Benutzername und das Passwort benötigt.

Diese Angaben in die Felder auf der rechten Seite einfügen.
Das Eingabe-Fenster öffnet sich bei Datei > Servermanager

Ftp-Programm Filezilla einrichten

Dann mit dem Sever verbinden.

Als nächstes sehr ihr eine Verzeichnisstruktur die der des Ordnersystems auf eurem Rechner verdächtig ähnelt.
Das ist auch kein Wunder, denn ein Webserver ist auch im Prinzip nichts anderes als ein Computer mit Dateien und Ordnern.

Und jetzt?

Im Idealfall habt ihr natürlich ein Backup eurer functions.php gemacht, bevor ihr euch aus dem Blog ausgesperrt habt?

Super!

Dann habt ihr es jetzt einigermassen leicht. Öffnet einen Texteditor. Den mit dem wenigsten Schnickschnack. Auf dem PC ist es Notepad (liegt bei “Zubehör”) auf dem Mac ist es TextEdit ( Bei Textedit unter “Einstellungen” die Option “reiner Text” auswählen.)
Dann die Sicherung eurer functions.php dort hineinkopieren und als functions.php abspeichern. Einigermassen logisch, oder ? ;-)

Was ist, wenn es kein Backup gibt?

Wenn ihr blöderweise kein Backup gemacht habt, wird es jetzt ein bisschen komplizierter. Ihr müsst nämlich euer Template neu herunterladen. Angenommen, es ist das WordPress-Standard-Theme “TwentyTwelve”:
Auf http://wordpress.org/themes/ könnt ihr euer Template erneut herunterladen. Alle Themes, die man im Backend installieren kann, können auch an dieser Stelle heruntergeladen werden. Mit der Suchfunktion kommt ihr weiter.

Das twentyTwelve Theme von WordPress herunterladen

Das Theme herunterladen und ggf. die Zip-Datei auspacken.  Wenn ihr den Template-Ordner öffnet, liegt die functions.php auf der ersten Ebene. Das ist bei jedem Template so. Einige kompliziertere Templates haben noch weitere Funktions-Dateien, das klammern wir aber an dieser Stelle aus.

Jetzt wechselt ihr zurück zum FTP-Programm. Dort muss man sich nämlich bis zum Template Ordner durchklicken.
Wenn ihr beim ersten Öffnen des Programms einen Ordner wie z.B. httpdocs oder public_html oder etwas ähnliches seht, das ist der Ordner in dem die Website liegt. Einfach mal reinklicken. Meist kommt gleich danach die WordPress-Installation

Wenn Ihr euch  den Screenshot des FTP-Servers anseht sehr ihr diese drei Ordner (bei mir liegen sie im Verzeichnis public_html/werbung)

  • wp-admin 
  • wp-content
  • wp-includes

Ftp-Programm Filezilla verbunden

Dies sind die WordPress-Ordner. Nun klickt ihr euch durch bis auf

/public_html/werbung/wp-content/themes/

Das ist der Template-Ordner. Hier liegt euer Theme. Dort nun das entsprechende Template auswählen und in den Ordner gehen.
Jetzt habt ihr es fast geschafft.

Als letzten Schritt nun entweder das Backup eurer functions.php in den Ordner laden oder die functions.php aus dem zuvor heruntergeladenen Ordner.
Fertig.

Wenn ihr nun euer Blog aufruft, sollte alles so sein, wie es war.

Bonus-Tipp: Jetzt wo ihr eure Internetseite per FTP geöffnet habt, ist es der ideale Zeitpunkt für ein Backup. Dafür legt ihr euch auf einem Rechner einen Ordner an, den ihr dann auf der linken Verzeichnisseite von Filezilla auswählen könnt. In diesen Odner kopiert ihr dann alle drei WordPress-Ordner hinein. Damit macht ihr dann ein Backup aller Templates, Plugins und der hochgeladenen Bilder.
Wenn ihr nun mal wieder an der Seite bastelt, könnt ihr das erstmal in den lokalen Dateien machen (auch hier macht eine Sicherungskopie Sinn!) und diese danach wie erlernt hochladen. Das spart Mühe und schont die Nerven ;-)

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rss

Die gute Nachricht zuerst. Alle WordPress-Blogs generieren ganz automatisch einen RSS-Feed.

Der Feed liegt unter www.meinblog.de/feed

Wenn ihr nun diese Adresse oben durch eure Blogadresse ersetzt, seht ihr euren eigenen RSS-Feed. RSS steht übrigens für Rich Site Summary  (ursprünglich) und nun für  Really Simple Syndication kurz RSS.
RSS wurde erfunden, um stetige Updates der Lieblingswebsites zu bekommen, ohne ständig die Seite aufzurufen und ohne zu wissen, ob etwas Neues gepostet wurde.

Früher, als die Websites noch nicht dynamisch waren, machte man sich ein Lesezeichen und surfte seine Lieblingswebsites regelmäßig ab. Als es noch keine Blogs gab und die Updates nicht so häufig kamen, reichte das auch. Mit der Zeit kamen aber die Onlinetagebücher in Mode und man besuchte seine Lieblingsseiten häufiger.
Es gab auch noch kein Facebook und kein Twitter und alle waren noch nicht so vernetzt. Manchmal kuckte man jeden Tag 20 Sites an, ob ein neuer Artikel erschienen war und mal gab es was und mal nicht. Das konnte auch schon recht nervig sein.
Wäre es da nicht wunderbar, immer ein Update seiner Liebligsseite zu bekommen, wenn auch wirklich etwas passiert ist?

RSS war die Lösung

RSS erlaubt den Bloggern/ Shopbesitzern/ Websitebetreibern, den Lesern seine Seite zum “Abo” zur Verfügung zu stellen.  Es wird von der Website eine Datei zur erstellt, die mit dem Browser, dem Mailprogramm oder auch verschiedenen Feedreadern (spezielle Software zum verwalten von RSS-Feeds) ausgelesen werden kann.

Ohne ein entsprechendes Programm kann man jedoch mit dem Feed meist nicht so viel anfangen.

So sieht der Feed von Cozy & Cuddly aus, wenn man http://www.cozy-and-cuddly.de/feed/ im Browser aufruft

feed

Der RSS-Feed wenn er nicht im Feedreader angesehen wird.

Das gibt nicht viel her, oder? Trotzdem steht alles drin, was wichtig ist. Und der Feedreader kann die Informationen genau wiedergeben und auch zur Seite weiterleiten, wenn es gewünscht ist.

Feedreader?

Mit dem Feedreader kann man seine Blogs bequem lesen und auch organisieren. Man muss die Blogs nicht mehr einzeln absurfen, sondern kann sie bequen in einer einzigen Software lesen. Für jemanden wie mich, der mehr als 500 Blogs aus den Bereichen Web-Design und Entwicklung, Recht, SEO aber auch DIY, Food und Living auf seiner Leseliste hat, eine enorme Erleichterung.

Der bekannteste Feedreader ist der “Google Reader” der ab 1.7. 2013 leider seinen Dienst einstellt. Viele Blogspot-User haben damit einen Feedreader verwendet, ohne sich vielleicht darüber bewusst zu sein, denn die Google bzw. Blogger Leseliste macht nichts anderes, als die Feeds der Seiten auszulesen und vereinfacht darzustellen.

Was macht ein Feedreader?

Der Feedreader kann die RSS-Datei auslesen und wieder in eine lesbare Seite umwandeln. Je nachdem welche Einstellungen der Blogger an seiner Seite vorgenommen hat, zeigt der Feedreader den ganzen Artikel mit Bildern oder nur einen Auszug des Artikels  an.

Welche Feedreader gibt es?

Einige… Es gibt zum einen die Möglichkeit, die Feeds im Browser zu verwalten, das funktioniert dann so ähnlich wie bei den Lesezeichen. Klingt auf den ersten Blick einleuchtend, ist aber sehr unübersichtlich, wenn man viele Blogs liest. Auch mit vielen E-Mail-Programmen kann man sogenannte “News” abonnieren. So habe ich es am Anfang auch gemacht. Aber auch diese Variante ist sehr schnell unübersichtlich.

bloglovin

Der Dienst “Bloglovin” funktioniert ähnlich wie ein Feedreader. Auch dort kann man die Blogs mit Bloglovin abonnieren – und was ganz vorteilhaft ist – in Gruppen organisieren. Die Sortierung ist aber ein bisschen unkommod und muss für jedes Blog einzeln gemacht werden. Bei vielen Blogs oder einer importierten Liste ist auch das sehr mühsam.

bloglovin_gruppen

Es gibt auch noch weitere Dienste und auch Programme, die man sich auf den Mac oder PC installieren kann. Ich habe auch eine Zeitlang “NetNewsWire” verwendet. Diese Software gab es sowohl für iPad und iPhone, als auch für Mac und das Tolle daran war, dass sich die Software mit dem Google-Reader synchronisiert hat und damit bereits gelesene Artikel auf allen verwendeten Systemen als gelesen markiert worden sind. Da die Software jedoch auf den Google Reader angewiesen ist, gibt es derzeit noch keine Lösung dafür, wie es mit der Software weitergeht >siehe Beitrag im Blog von Blackpixel. Eins steht jedoch fest: Sie arbeiten fieberhaft an einer Lösung.

Mein liebster Dienst ist Feedly.

Feedly Logo - Black Color

Feedly ist ein relativ junger Dienst, der sich auch dadurch ausgezeichnet hat, sich mit dem Google-Reader zu synchronisieren.

Jetzt wurde der Dienst so umgebaut, dass man den Feed aus dem Google Reader nur einmal importieren muss.

Das Tolle an Feedly ist, dass es eine Anwendung für fast alle Endgeräte gibt. Es gibt tolle Apps für Android, Kindle, iPhone und iPad und ausserdem ein Add-On für Firefox. Seitdem ist das Feeds Abonnieren wieder easy geworden.
Feedly zeichnet sich nicht nur durch eine benutzerfreundliche Oberfläche aus, sondern auch durch den besonderen “Magazin-Stil”

feedly-low-res

Der Feed ist schnell eingerichet und kann mitsamt der Kategorien aus dem Google-Reader heruntergeladen werden. Zur Organisation der Feeds empfehle ich die Anwendung in Firefox. Dort können die Feeds nämlich ziemlich bequem per Drag & Drop in verschiedene Ordner/ Kategorien verschoben werden.

Besonders im iPad macht das Lesen dann richtig Spaß. Die Feeds werden dann nach meinen vorgegebenen Themen gegliedert und wie in einer Zeitschrift oder einen Onlinemagazin dargestellt. Ansprechende Artikelbilder fallen also viel mehr ins Auge.

Weitere Vorteile von RSS-Readern

Viele Dienste machen es den Lesern leicht, Lieblingsartikel und tolle Tipps per Social-Media zu teilen. Anbieter wie IFTTT.com haben Automatismen entwickelt, mit denen man verschiedene Social-Media-Känäle und deren Funktionen miteinander verknüpfen kann. So habe ich z.B. immer meinen Google-Reader mit meinem Seiten-Wechsel Twitter-Account verknüpft. Wenn ich in Google einen Artikel geliked habe, wurde er automatisch getweeted. So hatte ich einen interessanten Mehrwert für meine Follower. Auch Feedly bietet eine ähnliche Funktion an. Dort kann man verschiedene Social-Media-Dienste hinterlegen und damit schöne und nützliche Artikel bequem mit Freunden und Followern teilen.

RSS und WordPress

Grundsätzlich wird in WordPress nur ein Artikel-Feed generiert. Seiten oder z.B. Shopartikel aus WooCommerce werden nicht automatisch in den Feed aufgenommen. Genauso sieht es mit Bildern aus. Aber das Schöne an WordPress sind ja die unzähligen Plugins. Das Plugin oQey Rss sorgt zum Beispiel dafür, dass Bilder in den Feed eingebunden werden. RSS Includes Pages stellt auch die Seiten im RSS-Feed dar.  

Was sind die Nachteile von RSS?

Nun, ein Nachteil liegt auf der Hand: Mein wunderschönes Blogdesign, besondere Aktionen oder auch Sponsoren in der Sidebar werden eventuell nicht gesehen, da der Blog nicht mehr direkt angesurft wird.

Wie kann man das lösen?

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, nicht den ganzen Artikel sondern nur einen Auszug im Feed zur Verfügung zu stellen. Damit werden die User gezwungen, das Blog aufzurufen, um den ganzen Artikel zu lesen. Dies ist auch eine Möglichkeit, doppeltem Content vorzubeugen. Der Feed kann nämlich von anderen Websites ausgelesen und dargestellt werden (z.B. RSS-verzeichnisse)

Wenn man das nicht möchte, gibt es auch Plugins, die z.B. Werbebanner oder Sponsoren-Links in den RSS-Feed einbinden.

Auch wenn der RSS-Feed schon viele Male totgesagt wurde, ist er immer noch die beste und einfachste Möglichkeit, viele Blogs regelmässig zu lesen und nichts zu verpassen.